Studienfahrten

Jede Tagesfahrt kostet 40 Euro für Mitglieder des Oldenburger Landesvereins und 50 Euro für Gäste. Eingeplant ist stets ein Mittagessen, das in der Regel individuell zu bezahlen ist.

Für Ihre verbindliche Anmeldung benutzen Sie bitte das Online-Anmeldeformular der jeweiligen Fahrt oder den Anmeldeabschnitt im Halbjahresflyer.

Mitglieder, die sich noch im März anmelden, werden bevorzugt behandelt.

Spätestens drei Wochen vor der geplanten Fahrt erhalten Sie eine Anmeldebestätigung mit weiteren Informationen zur Exkursion (Ort und Zeit der Abfahrt bzw. Rückkehr, Mittagessen etc.). Die Anmeldung ist erst mit Eingang des Kostenbeitrags verbindlich. Ein kostenfreier Rücktritt von der Teilnahme ist in der Regel nur bis eine Woche vor dem Fahrtentermin möglich. Änderungen des Programms vorbehalten. Es gelten die Geschäftsbedingungen für Fahrten des Oldenburger Landesvereins.

Studienfahrten

01.07.2017:

Archäologische Fundstätten zwischen Oldenburg und Vechta

Leitung: Dr. Jana Esther Fries

Das Oldenburger Land ist eine überaus reiche archäologische Fundlandschaft und bietet von den Großsteingräbern der ersten hiesigen Bauernkultur bis zu neuzeitlichen Befestigungen wichtige Fundplätze aus allen Epochen.

Die Exkursion führt zu fünf schon lange bekannten und bedeutenden Denkmalen, dem Pestruper Gräberfeld bei Wildeshausen, den Megalithgräbern bei Kleinenkneten, der frühmittelalterlichen Arkeburg, der Zitadelle Vechta und der Großsteingräbergruppe um den Visbeker Bräutigam. Jeweils vor Ort werden grundlegende Informationen zur jeweiligen Epoche und die Besonderheiten der Fundplätze erläutert. Auch Fragen des Denkmalschutzes und der touristischen Nutzung werden behandelt, außerdem Grabungsergebnisse vorgestellt.

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20.07.2017 - 23.07.2017:

Mehrtagesfahrt: Oldenburgische Spuren in Birkenfeld

Leitung: Dr. Jörgen Welp

In Kooperation mit der Oldenburgischen Landschaft wiederholen wir diese Exkursion nach Rheinland-Pfalz. Das Territorium des Fürstentums Birkenfeld, das vor genau 200 Jahren ein Teil von Oldenburg wurde, soll erkundet werden. Von 1817 bis 1937 wurde das Gebiet im Hunsrück von Oldenburg regiert und bis heute sind dort noch zahlreiche oldenburgische Spuren zu finden. Darüber hinaus ist dieses ehemalige oldenburgische Gebiet auch landschaftlich sehr reizvoll.

Auf dem Programm der Busreise stehen ein Besuch des Landesmuseums und des oldenburgischen Schlosses in Birkenfeld, eine Fahrt über den Hunsrück mit Besuch einer Edelsteinschleife und Idar-Oberstein mit Besichtigung des dortigen Edelsteinmuseums, einer historischen Schmuckfabrik und der Felsenkirche.

Die Unterbringung erfolgt in einem einfachen, zentral gelegenen Hotel in Idar-Oberstein.

Reisepreis für die Studienfahrt inklusive Busfahrt, Führungen, Eintritt, Übernachtung und Frühstück:

268,- (Mitglieder) / 298,- (Gäste) im Doppelzimmer

310,- (Mitglieder) / 340,- (Gäste) im Einzelzimmer

Veranstalter im Sinne des Reiserechts ist die Firma Sausewind-Reisen. Ihre Anmeldung richten Sie bitte direkt an:

Sausewind-Reisen, Meeschweg 9, 26127 Oldenburg,

Tel. 0441 – 935650, info@sausewind.de

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12.08.2017:

Moorriem – 900 Jahre Siedlungsgeschichte

Leitung: Dr. Michael Schimek, Museumsdorf Cloppenburg

Vor den Toren Oldenburgs hunteabwärts erstreckt sich auf 16 Kilometern Länge eine ebenso außergewöhnliche wie bemerkenswerte Siedlungslandschaft: Moorriem.

Vor knapp 900 Jahren mithilfe holländischer Spezialisten urbar gemacht, spielt hier die Landwirtschaft bis heute eine wichtige Rolle. Entsprechend prägen Bauernhäuser – ältere niederdeutsche Hallenhäuser mit Reithdächern und Fachwerkwänden und jüngere ziegelgedeckte Gulfhäuser aus Backstein die 13 Moorriemer Bauerschaften. Vor dem Hintergrund der besonderen naturräumlichen Gegebenheiten gibt die Exkursion Einblick in die architektonische Entwicklung sowie Kulturgeschichte Moorriems.

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21.10.2017:

Die „Ommelanden”, das Umland der Stadt Groningen

Leitung: Prof. Dr. Haio Zimmermann

Diese Fahrt setzt die Serie von Exkursionen zu unseren niederländischen Nachbarn, in die Provinzen Drenthe und Groningen, fort. Sie gilt 2017 den Groninger „Ommelanden“.

Themen sind unter anderem deren reiche Archäologie und die Entwässerung in historischer Zeit. Dank der guten Böden ist das Gebiet reich an Baudenkmälern, wie den mittelalterlichen Kirchen mit Wandmalereien und Orgeln (z. B. von Arp Schnitger), den Burgen und herrschaftlichen Bauernhöfen mit ihren Gärten, den „slingertuinen“ aus dem 19. Jahrhundert. Die durch Erdgasgewinnung immer häufiger auftretenden Erdbeben, die auch schon zu schweren Schäden an den Kulturdenkmälern führten, werden auch thematisiert.

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