Oldenburger Jahrbuch 2016

OJB2016 Titelbild

Das Titelbild zeigt den aus Varel stammenden Ferdinand Hardekopf, Dichter und Parlamentsstenograf, gemalt von Ludwig Meidner im Jahre 1915. Ferdinand Hardekopf ist Gegenstand eines Beitrags im Jahrbuch.

Liste der Beiträge im Oldenburger Jahrbuch 116 (2016)

Teil I: GESCHICHTE

Peter Sieve: Zur Datierung des ältesten Steuerregisters des Amtes Cloppenburg

Margarethe Pauly: Von Ostindien nach Rastede: Friedrich Christian von Römer (1717-1776)

Thorsten Jahn: Pharmacopoea Pauperum Oldenburgensis – ein Arzneibuch aus dem Herzogtum Oldenburg

Franz-Reinhard Ruppert: Die Bedeutung der Herzoglichen Kammer bei baulichen Neuerungen und Veränderungen in Delmenhorst um 1800 und dem Bemühen um ein einheitliches Straßenbild

Bernd Müller: Oldenburg und der Reichsdeputationshauptschluss 1803. Die Auseinandersetzungen zwischen Russland, Frankreich und Herzog Peter Friedrich Ludwig von Holstein-Oldenburg um die die Besitzungen des Hauses Holstein-Gottorp jüngere Linie

Werner Menke: Königlicher Besuch im Schloss zu Jever. Wie revolutionär gesinnte Jeveraner ihrem Großherzog mit einer Katzenmusik die Aufwartung machten

Maria Anna Zumholz, Fanny Moran-Olden – eine „Callas“ aus dem Oldenburger Land. Geschlechterdifferenz und Kunst im 19. Jahrhundert

Hans Sauer: Ferdinand Hardekopf – Schriftsteller und Stenograf. Erinnerung an einen fast vergessenen Literaten aus dem Oldenburger Land

Albrecht Eckhardt: Die Oldenburger NSDAP-Landtagsfraktion auf einem Bild des Partei- und Hitlerfotografen Heinrich Hoffmann von 1932

Holger Frerichs: Auslagerung von Archivgut des Heimatmuseums (Schloss) und des Mariengymnasiums Jever ins Salzbergwerk Grasleben 1944/45 sowie dessen Rückführung 1946 – eine Dokumentation

Teil II: KUNSTGESCHICHTE

Anna Greve: Ein Olifant aus Sierra Leone in der Dresdner Kunstkammer mit Bezug zum Oldenburger Horn?! Eine kuriose Rezeptionsgeschichte

Stefanie Rehm: Die Editionsgeschichte der Lebenserinnerungen von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein

Sebastian Dohe: Oldenburgs 'imaginäre' Museen – geplante Galeriebauten 1838-1914

Petra Mende und Elke Behrens, Anna Feilner – Hoffotografin in Oldenburg (1863-1929)

Marcus Kenzler: Der Weg des Reiters – die Geschichte eines verlorenen Bildes

Bücherschau

Teil III: ARCHÄOLOGIE

Jana Esther Fries: Bericht der archäologischen Denkmalpflege 2016

Svea Mahlstedt: Auf der Suche nach Siedlungsspuren im Zwischenahner Meer

Teil IV: NATURKUNDE

Maria Will: Vom Weihnachtsbaum und seinen Verwandten: ausgewählte wissenschaftliche Sammlungen im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg und ihre Bedeutung für die Volks- und Schulbildung seit dem 19. Jahrhundert

Klaus Kertscher und Heiko Scheepker: Auf den Spuren von C.F. Gauss in der Region Varel

Teil V: BIBLIOGRAPHIE

Klaus-Peter Müller: Erfolgreiche Kooperation der Oldenburger Kulturinstitute: Theaterzettel und andere Quellen zum Oldenburger Theater digital im Internet

Oldenburger Jahrbuch 2015

Die Präsentation des Oldenburger Jahrbuchs 2015 findet am

17.November 2015, 17 Uhr

im

Oldenburger Schloss, Marmorsaal

statt.

Geschichte

Gerd Steinwascher: Oldenburg und die Welfen

Hilde Schreiner: Kommunikation und Konfliktregelung am Beispiel des Dammer Begräbnisplatzes 1806

Ralph Hennings: Der Erste Weltkrieg in der Chronik der Kirchengemeinde Zwischenahn

Hans-Peter Klausch: NS-Endphasenverbrechen: Das Beispiel der Stadt Oldenburg im April 1945

Hans-Jürgen Klitsch: Oswald Andreae aus Jever

Teresa Nentwig: Hinrich Wilhelm Kopf und Oldenburg

Kunstgeschichte

Siegfried Müller: Martin Luther und die Welt der Bilder

Anja Brigitta Jacobsen: Die Empore von Graf Anton II. aus der Schlosskirche in Varel – Restaurierung eines Werkes von Ludwig Münstermann

Sebastian Dohe: „Ein wahres Original“ – Tischbeins ‚Raffael‘ und die Großherzogliche Gemäldegalerie

Rainer Stamm: Josef Albers – Die Geschichte einer Absage. Zur letzten Ausstellungsplanung der „Vereinigung für junge Kunst“ 1933

Archäologie

Jana Esther Fries: Archäologische Denkmalpflege 2014

Jana Ester Fries & Niels Juister: Große Augen gemacht! Eine manieristische Bauplastik am Schlossplatz Varel

Naturkunde

Harald Kluge: In Friesland geborene Universitätsprofessoren des 19. Jh.s: Eilhard und Karl Gustav Mitscherlich

Harald Kluge & Eckhard Punzel: Die Brüder Lothar und Oskar Emil Meyer, zwei namhafte, in Friesland geborene Universitätsprofessoren des 19. Jh.s

Maria Will: Ein Hauch Wilder Westen im Herbarium – die Sammlung texanischer Pflanzen von Charles Vinzent

Ferner Rezensionen und Berichte.

Oldenburger Jahrbuch 2014

OJB2014 Titelbild

Geschichte

Söhnke Thalmann: Kloster Hude – eine Zisterzienserabtei im Oldenburger Land

Margarethe Pauly: Rätselhafter Rasteder – die Helschenborgs

Dietrich Hagen: “Das Wasser ersäuft mich nicht”. Geschichte, Theologie und Sprachkunst auf dem Langwarder Flutdenkmal

Gisela Willbertz: Die „Nachrichter“ in Wildeshausen zwischen Abdeckerei und verweigertem Strafvollzug

Matthias Bollmeyer: „Ich brauche mich nach den Launen meiner Schüler nicht zu richten.“– Der jeversche Rektor Johann Christian Heinrich Krause und ein schulischer Konflikt im Dezember 1790

Ruth Steinberg: Emil Roland: Unsre lieben Lieutenants (1888) – Ein Literaturskandal im Oldenburg des ausgehenden 19. Jahrhunderts

Marcus Kenzler: Versteigerungen von jüdischem „Umzugsgut“ in Oldenburg: Der Fall Rosalie Israelis

Kunstgeschichte

Adrian von Buttlar: „Euer Garten ist die Welt“

Ivo Kügel: „Der reiche Mann und der arme Lazarus“ aus Veroneses Werkstatt

Rainer Stamm: „Eine neue Art des Sehens“. Fotografie der Neuen Sachlichkeit im Landesmuseum Oldenburg

Marcus Kenzler: „Der Weg des Porcelain Horseman. Emil Noldes „Stilleben mit Reiterfigur“ im Fokus der Provenienzforschung

Archäologie

Michael Wesemann: „Alte Burg in neuem Licht.“ Eine Grabung im Vorfeld der Bokeler Burg bei Wiefelstede

Jana Esther Fries: Bericht der archäologischen Denkmalpflege 2013

Naturkunde

Ummo Lübben: „Der Rainfarn – Porträt einer regionaltypischen Pflanze unserer Heimat“

Silke Mosel und Daniela Helmich: „Die Laufkäferfauna im Oldenburger Schlossgarten

Peter-René Becker: „Die Haare des ‚Kranich‘“

Ferner Rezensionen und Berichte.

Koordination: Jürgen Herold, E-Mail: herold.ol@t-online.de

Oldenburger Jahrbuch

Hrsg. vom Oldenburger Landesverein für Geschichte, Natur- und Heimatkunde e.V.,

Band 114, 2014

284 Seiten, 62 farbige und 59 s/w Abb., 2014, Broschur, 24,80 €

ISBN 978-3-7308-1127-6´

Das Jahrbuch wurde im Niedersächsischen Landesarchiv, Staatsarchiv Oldenburg, Damm 43, am Donnerstag, 04. Dezember 2014, 18 Uhr vorgestellt.

Präsentation des Oldenburger Jahrbuchs am 4. Dezember 2014 im Staatsarchiv Oldenburg: (v.l.) Reinhard Rittner, Gabriele Mesch (LzO-Stiftung Kunst und Kultur), Helmut H. Müller, Torben Koopmann, Dr. Jörgen Welp (Oldenburgische Landschaft), Florian Isensee

Foto: Katrin Zempel-Bley

Oldenburger Jahrbuch 2013

Geschichte

Peter Sieve: Ein Einkünfteverzeichnis der Lastruper Kirche von 1519

Jörgen Welp: Der Wappenschmuck der Grabplatten Graf Antons I. von Oldenburg-Delmenhorst und Gräfin Sophias in der Oldenburger St.-Lamberti-Kirche

Alwin Hanschmidt: Ackerbau – Strumpfstrickerei – Schifffahrt: Zwei Beschreibungen von Amt und Stadt Cloppenburg

Thomas Krause: Das „Dammer Kind“ – Kindesentführung im konfessionellen Milieu des 19. Jahrhunderts

Matthias Nistal: Schiffsunglücke und Unfälle auf Schiffen: Die Arbeit des Seeamts Brake zwischen 1877 und 1946

Anke Sawahn: Dora Garbade (1893-1981) und die frühe Landfrauenbewegung: Gutsfrau – Lehrfrau – soziales Engagement

Kunstgeschichte

Maria Obenaus: „Zerstieben der großherzoglichen Galerie in alle Winde“ – Der Verkauf von Kunstwerken aus dem Besitz des ehemaligen Großherzogs von Oldenburg 1919

Carolin Krämer: Schriftenverzeichnis Walter Müller-Wulckow 1886-1964)

Jörg Deuter: Zwei Wegbereiter der Moderne am Landesmuseum Oldenburg. Zur Korrespondenz von Walter Müller-Wulckow (1886–1964) und Gerhard Wietek (1923–2012)

Gerd Presler: Dr. med. Georg Düser – Sammler, Arzt, Dichter und Stifter. Ein Nachtrag

Archäologie

Jana Esther Fries: Bericht der archäologischen Denkmalpflege 2012

Jana Esther Fries und Angela Gerdau: Umgang mit Denkmalen aus dem Dritten Reich – das KZ-Außenlager „Alter Banter Weg“ in Wilhelmshaven

Naturkunde

Dirk Albach: Die Oldenburger Palme - biologisch betrachtet

Oldenburgische Bibliographie

Klaus-Peter Müller: Oldenburgische Bibliographie 2012

Fotostrecke zur Jahrbuch-Präsentation 2013

Oldenburger Jahrbuch 2012

Oldenburger Jahrbuch

Band 112, 2012

382 Seiten, 63 farbige und 63 s/w Abb., 2012, Broschur, 24,80 €

ISBN 978-3-89995-935-2

Das Oldenburger Jahrbuch 2012 wurde am Donnerstag, 22. November 2012, 17 Uhr im Niedersächsischen Landesarchiv, Staatsarchiv Oldenburg, Damm 43 vorgestellt.

Es enthält neben den Rezensionen und den Vereinsberichten u.a. folgende Beiträge:

Geschichte

Hermann Haiduck, Neue Erkenntnisse zur Baugeschichte und Architektur der mittelalterlichen Kirchen von Rodenkirchen und Golzwarden

Margarethe Pauly, Zur Herkunft der Schweiburger Altarplatte

Rudolf Holbach, Die Hanse und der deutsche Nordwesten im 15. Jahrhundert

Torben Koopmann, „… auch deroselben mit aufwartung undt tractation so viel Ehren bezeigen“.

Der Besuch des Kurprinzen Friedrich Wilhelm in Oldenburg als Beispiel höfischer Repräsentation bei Graf Anton Günther

Ekkehard Seeber, Neue Funde alter Bauerschaftsverfassungen links und rechts der Weser

Klaus-Peter Müller, Die Reisetagebücher von Ulrich Jasper Seetzen in der Landesbibliothek Oldenburg

Dagmar Freist, „Die Frau der Zukunft wird sich ihrer Eigenart als Frau klarer bewusst sein. Sie will nicht sein wie der Mann.“ – Bertha Ramsauer und die Selbstbildung des Menschen

Präsentation des Oldenburger Jahrbuchs am 22. Nov. 2012 im Staatsarchiv Oldenburg: Dr. Jörgen Welp (Oldenburgische Landschaft), Gabriele Mesch (Stiftung Kunst und Kultur der LzO), Torben Koopmann (OLV), Dr. Jana Esther Fries (Facherhausgeberin Archäologie), Pfarrer i.R. Reinhard Rittner (OLV-Vorsitzender), Prof. Dr. Albrecht Eckhardt (langjähriger Fachherausgeber Geschichte)- Foto: Detlef Lubenau

Kunstgeschichte

Anna Heckötter, Die Staatliche Galerie Neuerer Malerei. Zur Geschichte einer Sammlung moderner nordwestdeutscher Kunst (1909-1921)

Gerd Presler, Georg Düser als Sammler, Arzt, Dichter und Stifter

Marcus Kenzler, Das Landesmuseum Oldenburg und die Leipziger Schule. Eine Sammlungsgeschichte ostdeutscher Malerei und Grafik in der Galerie Neue Meister

Michael Henneberg / Rainer Stamm, Nachruf Gerhard Wietek (1923-2012)

Archäologie

Bernd Rothmann, Eine eisenzeitliche Nachbestattung in einem neolithischen Großsteingrab

Peter Weiler / Iwan Wigger, Schätze auf dem Schlossplatz: Die archäologische Baubegleitung Oldenburg „Schlossplatz“ 2011

Jana Esther Fries, Bericht der archäologischen Denkmalpflege 2011

Die Autoren: (von links) Pfarrer i.R. Reinhard Rittner (OLV-Vorsitzender), Hermann Dirks, Ivan Wigger, Dr. Bernd Rothmann, Dr. Jana Esther Fries, Prof. Dr. Rainer Stamm, Margarethe Pauly, Anna Heckötter, Hermann Haiduck, Prof. Dr. Rudolf Holbach, Kay Fuhrmann, Dr. Klaus-Peter Müller, Prof. Dr. Dagmar Freist- Foto: Detlef Lubenau

Naturkunde

Hermann Dirk, Der Kranich – Hauptdarsteller einer Erfolgsgeschichte

Kay Fuhrmann / Carsten Ritzau, Otto Ernst Oppermann und die Gründung des heutigen Landesmuseums Natur und Mensch in Oldenburg

Helmut Engler, In memoriam Rudolf Drost (1892-1971)

Oldenburgische Bibliographie

Klaus-Peter Müller, Oldenburgische Bibliographie 2011

Klaus-Peter Müller, Schriftenverzeichnis Albrecht Eckhardt

Die Fachherausgeber: Prof. Dr. Rainer Stamm, Dr. Jana Esther Fries, Prof. Dr. Gerd Steinwascher, Dr. Klaus-Peter Müller- Foto: Detlef Lubenau

Oldenburger Jahrbuch 2011

Das Oldenburger Jahrbuch 2011 wurde am

Donnerstag, 1. Dezember 2011, 17 Uhr im Staatsarchiv Oldenburg, Damm 43, 26135 Oldenburg vorgestellt.

Es enthält neben den Rezensionen, der Oldenburgischen Bibliographie und den Vereinsberichten u.a. folgende Beiträge:

Geschichte

Almuth Salomon, Hexenprozesse im Jeverland

Margarethe Pauly, Sophie Eleonore von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Beck – die Prinzessin in der Rasteder Krypta

Matthias Bollmeyer, Gottfried Victor Moehring: Ein Gelehrtendasein im Barockzeitalter: Zerbst - Wittenberg- Jever- Wüppels - Neuende

Dieter Rüdebusch, Die Inspektion des Alten Gymnasiums in Oldenburg im Jahre 1811

Jürgen Pilch, Albert Dietrich (1829-1908) - (k)ein Oldenburger Kapellmeister

Reinhard Rittner, Rudolf Bultmann und seine Verbindungen ins Oldenburger Land

Kunstgeschichte

Ingeborg Nöldeke, Porträts der Frydag zu Gödens

Agnes Kulik, Neues zu Garafalos Heiliger Katharina aus der Großherzoglichen Gemäldesammlung

Michael Reinbold, Die Wiederherstellung des Empfangzimmers im Oldenburger Schloss

Archäologie

Jana Esther Fries, Bericht der archäologischen Denkmalpflege 2010

Naturkunde

Lena Strauch, Zur Bedeutung von Kompensationsgewässern in der Stadt Oldenburg für Flora und Amphibien

Volker Moritz, Brutvögel und Fledermäuse im Oldenburger Schlossgarten

Oldenburger Jahrbuch, u.a. mit den Sponsoren: (von links) Prof. Dr. Ludwig Freisel (1. stellv. Vorsitzender), Pfarrer i.R. Reinhard Rittner (OLV-Vorsitzender), Horst-Günther Lucke (Präsident der Oldenburgischen Landschaft), Gabriele Mesch (Stiftung Kunst und Kultur der LzO), Prof. Dr. Rainer Stamm (Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg).

Jahrbuch Gruppe: Präsentation des Oldenburger Jahrbuchs 2011 am 1. Dezember 2011 im Staatsarchiv mit Autoren und Fachherausgebern: (von links) Reinhard Rittner, Lena Strauch, Matthias Bollmeyer, Ingeborg Nöldeke, Dieter Rüdebusch, Rainer Stamm, Margarethe Pauly, Carsten Ritzau, Klaus-Peter Müller, Gerd Steinwascher, Wolfgang Henninger, Matthias Nistal.

Fotos: Katrin Zempl-Bley

Oldenburger Jahrbuch 2010

381 Seiten, farbige und s/w Abb., ISBN 978-3899957471, Isensee Verlag, EUR 24,80

Es enthält neben der Bücherschau, der Oldenburgischen Bibliographie und den Vereinsberichten folgende Beiträge:

Söhnke Thalmann, Zur Frühgeschichte des nordwest-deutschen Prämonstratenserstifts Heiligenberg. Ein Annäherungsversuch

Rolf Schäfer, Das Interim in Jever 1548 und die Bekenntnisse der 21 Pastoren

Wolfgang Henninger, Die Arp-Schnittger-Orgel in Bardenfleth – neue Gewissheiten

Werner Menke, Das Ende der "Franzosenzeit" in Jever – die Darstellung der "Befreiung" in zeitgenössischen Bildern und Gedichten

Henning Strotbek, "Freunde des Altertums". Die Geschichte des Oldenburger Landesvereins in den ersten Jahrzehnten nach 1850

Wolfgang Sämmer/Volker Griese, Georg Ruseler und sein Kampf um Karl May im Jahre 1901

Klaus R. Bergmann, Karl Polak. Ein Westersteder im Staatsrat der DDR

Berit Pleitner, "Morgen werde ich beym Baden sehr artig seyn!" Wasser und Freizeitvergnügen im Land Oldenburg

Jana Esther Fries, Bericht über die archäologische Denkmalpflege 2009

Peter Südbek, Kaum mehr echte Zugvögel - die Vogel-welt des Stadtparks in Cloppenburg 1979-2009

Jürgen Feder, Florenliste und Rote Liste der Farn- und Blütenpflanzen des Oldenburger Landes

Präsentation des Oldenburger Jahrbuchs am 30. November 2010 im Staatsarchiv Oldenburg

Von links: Florian Isensee (Verleger), Gabriele Mesch (Stiftung Kunst und Kultur der LzO), Dr. Walter Müller, Pfarrer i.R. Reinhard Rittner, Michael Brandt (Oldenburgische Landschaft), Torben Koopmann

Foto: Lukas Lehmann

Oldenburger Jahrbuch 2009

Am 12. November 2009 fand im Staatsarchiv Oldenburg die Präsentation des

Oldenburger Jahrbuchs 2009

statt.

Vorstellung des Jahrbuchs durch Dr. Carsten Ritzau:

Oldenburger Jahrbuch, Band 109, 2009

Pfarrer Dr. Tim Unger aus Wiefelstede beschäftigt sich mit dem Thema: "Der mittelalterliche Kaland in der Stadt Oldenburg". Kaland ist die Bezeichnung für die ab dem 9. Jahrhundert gegründeten Bruderschaften zur Verrichtung guter Werke. Der Name "Kaland" leitet sich von den Kalenden, also den Monatsersten ab, an denen sich in der Karolingerzeit die Kleriker in ländlichen Gebieten zu Totengedächtnis, Mahl und Beratungen trafen. Die ältesten Urkun­den, die den Oldenburger Kaland erwähnen, wurden 1367 ausgestellt und belegen, dass er eine vom Grafenhaus unmittelbar geförderte und mit Stiftungen versehene Bruderschaft war. Sie war offen für Laien und ausdrücklich auch Frauen zugänglich.Da die Statuten nicht mehr vorhanden sind, ist über das Innenleben des oldenburgischen Kalands nur wenig bekannt. Mit dem Kauf einer Rente konnten Geldanleger im Mittelalter das Zinsverbot umgehen. Der Verkäufer erhielt auf eine Immobilie, die in seinem Besitz war, einen Geldbetrag, mit dem er wirtschaften konnte. Einen genau festgelegten Teilbetrag hatte er jedes Jahr dem Rentenkäufer zu entrichten. Aus der Zeit von 1371 bis 1528 sind insgesamt 23 Rentenkäufe belegt, so dass ein nicht unerhebliches Vermögen erwirtschaftet wurde. Der Kaland diente vor allen Adeligen als eine Art Kreditinstitut. Ein anderer Geschäftzweig war der Kauf von Leibeigenen. Totengedächtnis, Geselligkeit und Sozialfürsorge waren die Aufgaben innerhalb des Kalands. Dabei verbindet sie der Gedanke der gegenseitigen Hilfe und Unterstützung im Leben wie im Tod.

Prof. Dr. Alwin Hanschmidt aus Vechta befasst sich mit dem Thema "Die Beamten und Bediensteten des Departement der Cammer des Herzogtums Oldenburg beim Übergang an das Kaiserreich Frankreich 1811". Nach der Niederlage in der Doppelschlacht von Jena und Auerstedt und der Besetzung Berlins durch Napoleon I. erließ dieser am 21. November 1806 die Kontinentalsperre gegen Großbritannien. In allen Häfen des europäischen Kontinents sollte einerseits der Import britischer Waren und andererseits die Ausfuhr von Getreide nach den Britischen Inseln unterbunden werden. Beide Ziele wurden jedoch nicht vollständig erreicht, weil u. a. Helgoland als Nachschublager eine bedeutende Rolle spielte.Den Schmuggel versuchte man dadurch zu unterbinden, dass gegen hohe Gebühren Einfuhrlizenzen für bestimmte britische Waren an Reeder und Kaufleute vergeben wurden. Außerdem wurden sehr hohe Zölle erhoben, die in etwa den beim Schmuggel erzielten Handelsspannen entsprachen. Um diesem Lizenz- und Zollsystem Wirksamkeit zu verschaffen, verlegte Napoleon Truppen in die Küstengebiete, so auch in das Herzogtum Oldenburg. Dadurch verlor Herzog Peter Friedrich Ludwig jegliche Souveränität, zumal Napoleon die Küstengebiete des nordwestlichen Kontinentaleuropas unter die direkte Herrschaft des Kaiserreiches stellte. Ab 1811 fielen die Einkünfte des Herzoghauses an Frankreich. Der Herzog fertigte anschließend eine Urkunde aus, mit der der er seine Beamten und Untertanen von ihrem Eid und ihrer Gehorsamspflicht entband, und verließ die Residenzstadt. Die Beamtenschaft ging aus dem oldenburgischen in den französischen Staatsdienst über. In der Arbeit von Herrn Hanschmidt werden die beteiligten Beamten aufgelistet und kommentiert.

Dr. Maria Anna Zumholz beschäftigt sich in ihrem Artikel "'Volksfrömmigkeit – Identitätsstiftung – Massendemonstration' mit religiösen, gesellschaftlichen und politischen Bezügen der Wallfahrt nach Bethen". Der Wallfahrtsort Bethen am Stadtrand von Cloppenburg ist der einzige erhaltene spätmittelalterliche Marienwallfahrtsort des Oldenburger Landes, in dessen Zentrum ein Gnadenbild des 14. Jahrhunderts steht. Frau Zumholz zeichnet die Geschichte der Wallfahrten nach Bethen vom 14. Jahrhundert bis in die Gegenwart, also inkl. der Situationen in der Weimarer Republik, zur Zeit des Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit, als zahlreiche Flüchtlinge und Heimatvertriebene integriert wurden.

Herr Achim Knöfel und Pfarrer Reinhard Rittner nehmen den 100. Geburtstag des 1998 gestorbenen Kirchenmalers Hermann Oetken zum Anlass, sich mit Leben und Werk auseinanderzusetzen. Oetken wuchs in Delmenhorst auf, studierte von 1926 bis 1932 an der "Staatlichen Kunstgewerbeschule" in Bremen. 1939 wurde er in die Evangelische Michaelsbruderschaft aufgenommen, der er bis an sein Lebensende die Treue hielt. In seiner Funktion als Kirchenmaler war Oetken u. a. an den Kirchenrenovierungen in Altenesch und Schönemoor beteiligt. Nach dem Krieg nahm er die Tätigkeit wieder in vollem Umfang auf. Ende der 1950er Jahre richtete er sich im Garten seines Hauses in der Dwoberger Straße ein großes Atelier- und Werkstattgebäude ein. Es gibt im Oldenburger Land wohl kaum eine Kirchengemeinde, für die Hermann Oetken nicht in irgendeiner Form tätig geworden ist.

Dr. Werner Meiners aus Wardenburg beschäftigt sich in seinem Artikel mit den "Jüdischen Gemeindearchivalien nach dem Pogrom vom November 1938". Die Zerschlagung der jüdischen Gemeinden in der Folge des Novemberpogroms von 1938 hatte auch zur Folge, dass ihre Akten vernichtet oder geraubt wurden und an unbekannte Aufbewahrungsorte gelangten. Für die Zeit liegen zwar die Aufzeichnungen des Landesrabbiners Dr. Leo Trepp über seine Amtszeit von 1936 bis zu seiner Auswanderung im Dezember 1938 vor. Bei aller dokumentarischen Bedeutung können sie jedoch kein umfassendes Bild der damaligen Entwicklung liefern. Umso bedeutender ist es daher, dass im Jahr 2005 im Keller der jüdischen Gemeinde in Ham­burg auch Archivmaterial des oldenburgischen jüdischen Landesverbandes und des Landesrabbinats aus dem Zeitraum 1920 bis Anfang 1939 gefunden worden sind. Erste Ergebnisse einer Auswertung dieser Archivalien liefert Herr Meiners in seinem Artikel. So setzt er sich auch mit der Rolle des Staatsarchivs Oldenburg und seines damaligen Direktors Dr. Hermann Lübbing bei der Enteignung, Sicherung und Verwertung jüdischer Gemeindearchivalien auseinander. Lübbing war ab 1933 Vorsitzender des Oldenburger Landesvereins und zudem Schriftleiter des "Oldenburger Jahrbuchs".

Dr. Joachim Tautz beschäftigt sich mit "Alltag und Generationenkonflikt in der Stadt Oldenburg während der 1960er Jahre". Spätestens Ende der 1960er Jahre war in der Jugend das Bewusstsein verbreitet, eine neue Generation hebe sich von der Generation ihrer Eltern und Lehrer ab. Allgemein entzündete sich der Generationenkonflikt an großen Themen wie Vietnamkrieg, Notstandsgesetze, Aufkommen der NPD, Bildungsmisere und Sexualität.Am Abend des 5. September 1963 kam es zu Krawallen in der Weser-Ems-Halle. Mit dem Wasserstrahl eines Feuerwehrschlauches ging man gegen Jugendliche vor, die dem Konzert von Chubby Checker ein Ende gesetzt hatte. Chubby Checker war der Star des Modetanzes Twist und repräsentierte einen Gegentyp zum bedrohlichen Halbstarken. Später folgten dann anlässlich von Auftritten anderer Stars ähnlich Krawalle. Im Gegensatz zu den Konflikten um die „Außerparlamentarische Opposition“ hatten die jugendspezifischen Konflikte keinen vordergründig politischen Charakter, wurden aber durch abfällige Kommentare in der Presse, die sich vor allem auf Äußerlichkeiten sowie lange Haare und den Musikgeschmack bezogen . Eine Politisierung an den höheren Schulen setzte erst 1967 ein.

Mareike Witkowskis Beitrag schließt sich thematisch an behandelt "'1968' in Oldenburg". Erste studentische Aktionen gab es bereits Anfang der 1960er Jahre an der PH. Sie entzündeten sich an der Frage, ob die Hochschule konfessionell gebunden sei oder nicht. Der 5. Juni 1967, der Tag, an dem in Berlin Benno Ohnesorg getötet wurde, löste auch in Oldenburg zahlreiche studentische Aktionen aus. Themen wie "Bildungsreform" und "Mitbestimmung" interessierten aber auch die Schüler, vor allem die Oberschüler. An der PH gab es dann auch Demonstrationen gegen die Notstandsgesetze. Man protestierte gegen Bundeskanzler Kiesinger und Fahrpreiserhöhungen der Firma Pekol. Aus der Protestbewegung resultierten Mitte der 70er Jahre auch in Oldenburg zahlreiche neue soziale Bewegungen und alternative Organisationsformen, als Beispiel ist hier das "Alhambra" zu nennen.

Dr. Stephan Scholz befasst sich unter dem Titel "'Heute erinnert nichts mehr daran?' an Vertriebenendenkmäler und Denkmalinitiativen in Oldenburg von 1951 bis 2008".Bis zum Dezember 2008 dauerte die jüngste Debatte um ein Vertriebenendenkmal in Oldenburg. Die Diskussion ist auch deswegen von Bedeutung, weil es in Deutschland mehr als 1.400 derartiger Denkmäler gibt, und Oldenburg zahlreiche Vertriebene aufnahm, ja den Status einer Großstadt überhaupt erst durch diesen Zuzug erreichte. Herr Scholz gibt in seiner Arbeit einen Überblick über die Oldenburger Vertriebenendenkmäler und Denkmalsinitiativen in vier Phasen des Zeitraums von 60 Jahre.

Es schließt sich dann die Bücherschau an, in der dieses Mal 26 Publikationen besprochen werden.

Der Teil Archäologie umfasst in Band 109 drei Beiträge. Zunächst erstattet die Bezirksarchäologin Dr. Jana Esther Fries den "Bericht der archäologischen Denkmalpflege 2008". Größere Ausgrabungen fanden in Oldenburg im Bereich des Berliner Platzes sowie in Emstek, Jever, Rastede, Lingen statt. Kleiner Ausgrabungen gab es in Langwarden, Friesoythe, Bad Bentheim, und Prospektionen in Eversten, Barßel und Hestrup statt. Ein weiteres Aufgabengebiet ist die Öffentlichkeitsarbeit. So wurden zahlreiche Vorträge gehalten. Außerdem wurden die Grabungen im Rahmen von Führungen erläutert.Im Jahr 2008 feierte die Stadt Oldenburg ihr 900-jähriges Bestehen, an der sich auch das Landesmuseum für Natur und Mensch mit einer Dauerausstellung beteiligte. So wurden insgesamt 19 in den Boden eingelassene kleine Vitrinen mit Repliken archäologischer Funde bestückt, und dienen – in ungefährer Nähe zum ursprünglichen Fundort – zur Visualisierung der Ortsgeschichte unter archäologischen Gesichtspunkten. Dem vielfach geäußerten Wunsch nach etwas umfassenderen Informationen, kommt damit Dr. Frank Both im Oldenburger Jahrbuch nach.

Volker Demuth und Dark Winters wählten für ihren Beitrag den Titel "Von Moor zu Moor: Ein Querschnitt durch die Geest". Im Frühjahr 2008 wurde durch die EWE-Netz AG eine neue Erdgas-Hochdruckpipe­line von Huntorf in der Wesermarsch bis nach Leuchtenburg im Landkreis Ammerland gebaut. Diese Baumaßnahme zerstörte auf etwa 17 km Länge und 5 m Breite tiefgründig jedes Bodendenkmal. Nach Maßgabe des Landesdenkmalschutzgesetzes wurden deswegen archäologische Begleitmaßnahmen erforderlich. Dies galt insbesondere für die knapp 7 km, auf denen die Trasse den Geestrücken bei Rastede quert. Bei ihren Untersuchungen konnten die Autoren 250 Befunde dokumentieren und zahlreiche keramische Fundstücke bergen. Insgesamt zeigen die Befunde verschiedene Siedlungsaktivitäten aus der vorrömischen Eisenzeit, der römischen Kaiserzeit, dem späten Mittelalter sowie der Frühen Neuzeit.Der naturkundliche Teil besteht in diesem Jahr aus vier Beiträgen. Im ersten beschäftigt sich Christina Peters aus Osnabrück mit dem "Vorkommen des Fischotters in der Hunteregion zwischen dem Wiehengebirge und Delmenhorst – mit Nebenflüssen und Dümmer". Die Ergebnisse resultieren aus Erhebungen, die sie im Auftrag des "Naturschutzringes Dümmer" im Winter 2008/2009 durchführte. Dabei wurde an einem der 141 Stichprobenorte ein sicherer Nachweis erbracht: Bei Dötlingen wurde ein Trittsiegel gefunden. Zuvor war 2007 ein Nachweis an der Delme erfolgt. Dies zeigt eindeutig, dass der Fischotter zügig ehemals verlassene Areale wiederbesiedelt. Der Hunte als verbindendes Gewässer zwischen dem Norden und dem Süden des westlichen Niedersachsen kommt dabei eine bedeutende Rolle zu.

Uwe de Bruyn hatte ja bereits im Jahr 2007 über die Flechten des Oldenburger Botanischen Gartens berichtet. Inzwischen hat er dort gemeinsam mit Thomas Homm auch die Moosflora untersucht. Insgesamt wurden 109 Moos-Sippen festgestellt. Darunter befinden sich zwei nach der Roten Liste stark gefährdete und sechs gefährdete Arten. Außerdem wurden eine Art erstmals für Deutschland und eine weitere erstmals im niedersächsischen Tiefland nachgewiesen.Besonders bedeutend als Lebensraum innerhalb des Botanischen Gartens sind das Alpinum und der Bereich Hochmoor.

Mit Ummo Lübben ist auch in diesem Jahr ein alter Bekannter im Jahrbuch vertreten. Er beschäftigt sich mit dem Vorkommen der Wasserlobelie (Lobelia dortmanna) in Nordwestdeutschland. Ein traditionelles Vorkommen hatte die Wasserlobelie am Großen Sager Meer, wo sie jedoch 1985 zuletzt nachgewiesen werden konnte. Wichtigster Gefährdungsfaktor ist die übermäßige Düngung der landwirtschaftlich genutzten Flächen, die zu einer Überdüngung der Gewässer führen.

Eilert Tantzen ist ein weiterer regelmäßig vertretener Autor. Er beschäftigt sich mit den historischen Forst- bzw. Waldbermen an den ehemaligen Staats-Chausseen im Oldenburger Land. Erst 2008 wurde bekannt, dass bereits 2005 vom Land Niedersachsen mit dem Verkauf der im 19. Jahrhundert angelegten historischen Wald-/Forstbermen begonnen wurde, sofern die Flächen nicht zum Ausbau von Bundes- und Landesstraßen benötigt werden. Die Bermen sind jedoch ein kulturhistorisches Erbe des Oldenburger Landes. Herr Tantzen geht in seiner Arbeit auf die Entstehung und historische Nutzung der Bermen ein. Ich möchte in diesem Zusammenhang jedoch besonders erwähnen, dass es ihm durch Gespräche mit dem damals noch zuständigen Minister Hirche gelungen ist, den Verkauf zu stoppen.

Die anschließende Oldenburgische Bibliographie weist insgesamt 851 Nachweise auf. Die Berichte beginnen mit einem Nachruf auf Prof. Dr. Ernst Hinrichs, liefern den Jahresbericht des Vorstandes, berichten über acht Studienfahrten sowie über die Jahresaktivitäten der "Oldenburgischen Gesellschaft für Familienkunde".

Dr. Carsten Ritzau

Oldenburger Jahrbuch 2008

Am Donnerstag, 4. Dezember 2008 um 17.00 Uhr fand die Präsentation des

Oldenburger Jahrbuch 2008

statt.

Des neuen, des jetzt vorzustellenden Oldenburger Jahrbuchs brauchen sich seine Ahnen nicht zu schämen. Es erweist sich ihrer würdig im Inhalt und ähnelt ihnen in Umfang und Form. Mit 386 Seiten liegt es im Schnitt der letzten Jahre, im Hauptteil, nämlich auf 237 Seiten, wie immer historisch, dann auf gut 20 Seiten archäologisch, auf den folgenden 50 Seiten naturkundlich. Es folgen obligatorisch die Bibliographie und die Berichte.

Beginnen wir mit der Bibliographie. Die gibt es inzwischen doppelt. Der heute im Jahrbuch präsentierte Teil weist 900 Publikationen des vergangenen Jahres nach (soviel wird über Oldenburg geschrieben!) und dient der (relativ) raschen Information über diese Neuerscheinungen insgesamt oder zu den jeweils interessierenden Themengebieten. In der Landesbibliothek sind wir aber seit einiger Zeit dazu übergegangen, diese Titel in einer Datenbank zu erfassen und retrospektiv zu ergänzen. Über 16.000 Bücher und Aufsätze aus den letzten 20 Jahren sind dort mittlerweile schon in einer Suche abfragbar. Das wird wachsen und wer jetzt, aber auch und gerade später einmal sich kundig machen will über zeitgenössische Planungen und Einschätzungen des JadeWeserPorts, wer einen vollständigen Überblick haben will über die fast unübersehbare Zahl der Publikationen über den Grafen Galen oder wer sich von der Lektüre des aktuellen Jahrbuchs anregen lässt und nach weiteren Kriegerdenkmalen im Oldenburgischen sucht, wird hier langfristig bedient. Vieles wird überhaupt nur via Bibliographie tradiert. Schauen Sie doch bitte mal auf die Homepage der Landesbibliothek. Dort gibt es einen Link „Oldenburgische Bibliographie“.

Doch nun zum chronologisch geordneten historischen Teil des Jahrbuchs. Heinz A. Pieken führt uns ins tiefe Mittelalter. Ausgehend von einer Urkunde von 1063 macht er plausibel, warum die Lokalisierung von Ascbrok und Stoltenbrok Gegenstand ein und desselben Aufsatzes sein kann und muß. Dazu widmet er sich vor allem der Neubestimmung der geographischen Lage des Ascbroks. Den suchte man bisher in der Regel links der Weser zwischen Elsfleth und Altenesch. Dagegen wendet sich der Aufsatz mit höchst differenzierten historischen, sprachwissenschaftlichen, geographischen und archäologischen Argumenten. Weder die sprachhistorische Untersuchung des Namens Ascbrok noch die geographische und landschaftsgeschichtliche Bestimmung der historischen Begrifflichkeiten der Urkunde bieten zwingende Gründe, den Ascbrok auf dem linken Weserufer anzusiedeln. Vielmehr bezeichnete er ein Gebiet bei Aschwarden rechts der Weser, das vermutlich bald nach 1085 kolonisiert wurde, zu welcher Beweisführung auch Plinius und Ptolemäus zu Rate gezogen werden. Nach den Stedingerkriegen übernahm den dort schon bestehenden Herrensitz ein Graf von Stotel, der sich von "Stoltenbroke" nannte und damit einem Teilbereich des Ascbroks für kurze Zeit diesen Namen gab. Bedauerlich, dass das Ergebnis der Untersuchung ihren Gegenstand aus dem Geltungsbereich des Oldenburger Jahrbuchs herausgeführt hat.

Nicht zentral oldenburgisch ist auch der folgende Aufsatz von Thomas Vogtherr, der die "Stauferzeit in Niedersachsen" einige Jahrzehnte später ins Visier nimmt, "vom Konflikt zweier Mächtiger, einer Liebesheirat unter ihren Nachkommen und dem gefangenen König im Turm" handelt, welch beiden letzteren Punkte ich gerne Ihrer Lektüre überlasse; die Mächtigen sind seit der Königswahl von 1138 die königlichen Staufer und die königsgleichen Welfen in Sachsen, insonderheit die Staufer Konrad und Friedrich Barbarossa und Heinrich der Löwe auf welfischer Seite, die aber keineswegs, wie ein langgehegter Topos der Forschung behauptet, sich ausschließlich in herzlicher Feindschaft gegenüberstanden, sondern auch Zeiten großen Einverständnisses erlebten. Nach der Gefolgschaftsverweigerung freilich verlor Heinrich 1180 seine Reichslehen, der welfische Herzogsanspruch aber blieb erhalten und fand seine Erfüllung schließlich 1235 mit der Ernennung des Welfen Otto zum Herzog von Braunschweig und Lüneburg durch den Staufer Friedrich II.Die Stauferzeit in Niedersachsen seit 1138 war immer auch Welfenzeit. Heinrich der Löwe drückte Norddeutschland seinen Stempel auf, Niedersachsen war zum mindesten königsfern, wenn nicht königsfeindlich; die Territorienbildung vollzog sich unter welfischer Dominanz oder in bewusster Gegnerschaft zu den Welfen. In den Jahren nach 1180 emanzipierten sich die Grafenfamilien, die Randgebiete im Westen des heutigen Bundeslandes erhielten - etwa in Gestalt des Oldenburger Herrschaftsgebiets - ein neues Gesicht.

Nun in die nähere Heimat, nach Friesland. In der Uffenbach-Wolfschen Gelehrtenbriefsammlung in Hamburg hat Matthias Bollmeyer "Ein frühes Dokument zum Schulleben an der Lateinschule in Jever. Ein lateinisches Zeugnis aus dem Jahr 1587" - so der Titel des Aufsatzes - gefunden. Er beschreibt das Blatt, bildet es ab, druckt seinen Text, den er übersetzt und analysiert. Verfasser des Zeugnisses, möglicherweise das älteste überlieferte Empfehlungsschreiben zur Fortsetzung einer akademischen Laufbahn, ist der Magister Gerhard Sartorius, der Rektor der Lateinschule. Der Empfänger des Zeugnisses, ein freundlicher und kluger, leider aber bettelarmer junger Mann, ist nicht mit Sicherheit zu identifizieren.

Um eine Schule kümmert sich auch Matthias Nistal, um eine jüngere allerdings, nämlich um "Die Anfänge der Cäcilienschule als großherzoglich-private höhere Töchterschule", 1836 von Paul Friedrich August unter dem Namen seiner dritten Ehefrau mit 20 Schülerinnen gegründet, finanziell ausgestattet von Prinz Constantin Friedrich Peter aus der russischen Linie des Hauses Oldenburg, der damit der weiblichen Jugend der herrschaftlichen Zivil- und Militärbeamten der Residenz eine Bildungsstätte bieten wollte und diesen Focus auf die Honoratiorentöchter nur zögernd erweiterte. Nistal beschreibt Unterrichtsfächer - alte Sprachen, die Voraussetzung für die Aufnahme eines Studiums waren, waren nicht darunter -, Lehrerinnen und Lehrer, darunter Elise Lasius und der Prinzenerzieher Johannes Ramsauer, und Schwierigkeiten, die wir von uns selbst und unseren Kindern kennen: mangelnden Eifer, fehlende Hausaufgaben, Unpünktlichkeit, unentschuldigtes Fehlen, schließlich auch "Ausgelassenheit", - wobei einige dieser Verhaltensweisen auch dem Lehrkörper attestiert werden. In den 50er Jahren des 19. Jahrhunderts geriet die Schule in die Krise, häuften sich Schwierigkeiten mit den Schülern und deren Eltern, denen beizukommen ihr soziales Prestige verbot, Schwierigkeiten innerhalb des Lehrkörpers und zwischen ihm und der Aufsichtsbehörde. Finanzielle Engpässe machten der großherzoglichen Schule schließlich - 1857 - den Garaus. Erst 10 Jahre später wurde sie wiederbegründet, jetzt in städtischer Regie.

In ähnlichem zeitlichen Rahmen bewegt sich Kadja Grönke, die erste Ergebnisse einer umfangreichen Forschungsarbeit zu einem bedeutenden Oldenburger Hofkapellmeister präsentiert: "August Pott (1806-1883) und die großherzogliche Hofkapelle in Oldenburg". War die Kritik an der Bevorzugung höherer Bürgertöchter in der Cäcilienschule schon innerbürgerlich, Indiz sich verbreitenden bürgerlichen Selbstbewußtseins nach 1848, so steht August Pott in einem anderen Feld noch in anderem Emanzipationszusammenhang, wenn man so will: Er setzte sich ein für die Gleichberechtigung adelig-fürstlicher und bürgerlicher Musikausübung. Geb. in Northeim bei Hannover stieg der Sohn eines Stadtmusikanten als hochtalentierter Geiger sehr rasch zum Hofbediensteten in Hannover auf, begnügte sich allerdings nicht damit, sondern setzte seine Ausbildung bei dem zeitgenössisch berühmten Kasseler Hofkapellmeister und Violinvirtuosen Louis Spohr fort, wurde damit Meisterschüler einer allseits anerkannten musikalischen Autorität. Die beginnende Solokarriere tauschte Pott aber gegen eine Festanstellung, Lebenssicherheit für sich und die Familie wünschte er – und Sozialprestige. 1832 zum Hofkapellmeister in Oldenburg ernannt, beackerte August Pott das spätestens seit der Franzosenzeit brachliegende Oldenburger Musikleben, indem er zunächst einmal das Ensemble zusammenstellte, als dessen Meister er engagiert worden war und mit dessen Musik er dann eben nicht nur den Hof und dessen geladene Gäste erfreute, sondern nach durchaus schwierigen Verhandlungen auch zur Veranstaltung öffentlicher Konzerte die Berechtigung erhielt, deren Repertoire und Qualität Ausführenden wie Hörern einiges abverlangte und deren Niveau durch die umfassenden Herrschaftsrechte des Meisters über seine Hofkapelle gesichert werden sollte, was eine Fülle heute in dicken Konvoluten überlieferter Konflikte allerdings nicht vermeiden konnte. Ich bin mir nicht sicher, ob es angemessen ist, bei der Lektüre einer beispielhaft geschilderten Auseinandersetzung mit einem Orchesterposaunisten, angesichts derer Pott beim alten Mentor Spohr um Rat bat, viel Vergnügen zu wünschen. Potts künstlerischer Anspruch und sein ausgeprägtes Ehr- und Standesbewusstsein haben ihm die Arbeit nicht erleichtert, 1861 ging er in den Vorruhestand und verließ Oldenburg eilends.

Aller Überleitungsversuch ist vergeblich – seine Vielfalt ist ja eine der Stärken des Jahrbuchs - zum Aufsatz von Georg Götz: "Der Typus der Ringpfeilerhalle als Kriegerdenkmal im Oldenburger Land", der den Untersuchungsgegenstand in einen kunstgeschichtlichen und einen sozialgeschichtlichen Kontext stellt. Kriegerdenkmäler waren gerne auch Siegesdenkmäler, eine zusätzliche Sinnstiftung allerdings, die nach 1918 bekanntlich verwehrt blieb. Doch der Ehre sollte gedacht werden; es entstanden Ehrenmale in Wilhelmshaven-Rüstersiel, Oldenburg-Eversten und Varel. Sie gingen auf Initiativen von Vereinen zurück, sind von Architekten aus dem Oldenburgischen entworfen und von lokalen Handwerkern an markanten Stellen errichtet. Die anschaulich bebilderte Beschreibung der Denkmäler macht Unterschiede und Gemeinsamkeiten deutlich, die auch die Eröffnungsfeiern durchziehen, denen freilich ein – wie es heißt – "militärischer Grundton" eignete, mit abnehmender Tendenz: in Rüstersiel 1922 mit revanchistisch-nationalistischem Einschlag unter Ausschluß der Sozialdemokratie, in Eversten 1925 mit Stahlhelm und Reichsbanner Schwarz Rot Gold unter Betonung des August-Erlebnisses 1914, ebenso in Varel 1927 unter maßgeblicher Beteiligung Geistlicher beider Konfessionen mit Betonung des mahnenden Charakters des Baus.

Geistliche spielen auch im letzten historischen Aufsatz des diesjährigen Bandes eine Rolle, sind dessen Thema: "Mit den Vertriebenen kamen Geistliche". Michael Hirschfeld beschreibt "Erinnerungen schlesischer Priester an ihre Aufnahme im Oldenburger Land nach dem Zweiten Weltkrieg" – wie es im Untertitel heißt. Sechs ostvertriebene katholische Geistliche stellt er kurz biographisch vor und lässt sie meist autobiographisch Einstellungen und Handeln in der Fremde präsentieren, sowohl in der Diaspora wie auch im Oldenburger Münsterland. Die Erfahrungen, die die 6 auch ganz unterschiedlichen Charaktere (von insgesamt ca. 40, die es ins Oldenburgische verschlagen hatte) machten, waren ambivalent, unterschiedlich, reichten von großer Zufriedenheit bis zum bleibenden Gefühl von Fremdheit und Zurücksetzung und waren für zupackende Pragmatiker im Norden nicht schlechter als im Süden. Mußten wir uns das letzte Jahr mit einer nur knappen Bücherschau begnügen, so finden wir heuer wieder einen ausführlichen Rezensionsteil. Auf knapp 40 Seiten liefert das bewährte Team Einschätzungen von gut ebenso vielen Neuerscheinungen über Oldenburg und angrenzende Landstriche und wird dabei von einer namhaften Zahl Auswärtiger unterstützt.

Wir verlassen nun den historischen Sektor und finden im archäologischen Teil zwei Aufsätze von Jana Esther Fries. Kurz gewährt sie uns "Ungeahnte Einblicke", denn: "Die Sanierung der Lambertikirche legt ein Stück des spätgotischen Baus offen". Überraschend wurde bei dem Versuch, einen Fahrstuhl zu grundieren, eine mittelalterliche Mauer entdeckt, nur noch unterirdisch vorhandener Teil der spätgotischen dreischiffigen Hallenkirche, die Ende des 18. Jahrhunderts der grundlegenden klassizistischen Umgestaltung zum Opfer gefallen ist. Frau Fries setzt dankenswerterweise eine von ihrem Vorgänger Jörg Eckert begonnene und jahrelang gepflegte Tradition fort.

Auch das Jahrbuch 2008 enthält wieder den Bericht der archäologischen Denkmalpflege über das verflossene Jahr und bietet eine Auswahl der Geländetätigkeit der Archäologen. 15 Grabungen zwischen Wilhelmshaven und Nordhorn werden beschrieben, die wichtigsten Veröffentlichungen genannt.

Der Übergang zum Teil III des Jahrbuchs führt mich auf schwankenden Grund, auf dem allein der Kollege Ritzau als dessen Betreuer festen Boden unter den Füßen hat. Und das sogar im Ipweger Moor. Diese Gegend ist mir als sonnige Fahrradtour mit anschließendem Café-Besuch wohlvertraut; sie bietet jedoch offensichtlich weitere interessante Aspekte. Um einen davon, ums "Vorkommen der Moltebeere im Ipweger Moor" hat sich Ummo Lübben gekümmert. Diese Zwergbrombeerart ist im Norden der Erdkugel weit verbreitet, in Mitteleuropa aber sehr selten und mit der Entwicklung von Früchten, die das Auftreten beider Geschlechter nebeneinander voraussetzt, im Ipweger Moor deutschlandweit einmalig. Sie wurde erst 1913 in der damals noch fast unzugänglichen Gegend entdeckt und ist jetzt durch Düngerstaub und Moorkultivierung, die Wasser entzieht, gefährdet. Wiedervernässung und die Veränderung der Artenzusammensetzung in der Nähe sollen dem entgegenwirken.

Und nun zu den Schülern und Schülerinnen. Was die alles wissen und können! "EVI – ein neues Verfahren zur Flechtenkartierung" stellen Simon Orth und Stephan Hacker in einer Arbeit vor, die der Landesverein im Wettbewerb "Schülerpreis für Regionalforschung 2007" mit dem 1. Preis ausgezeichnet hat. Messungen der Luftqualität durch Bioindikatoren sind nicht nur kostengünstig, sondern haben darüber hianus den Vorteil, statt der Erfassung einzelner Schadstoffe die Auswirkung der Gesamtheit aller Schadtsoffe auf den Organismus darzustellen. Die häufig vorkommenden sog. Epiphytischen Flechten besitzen die Fähigkeit, Veränderungen der Luftqualität zuverlässig anzuzeigen. Die beiden Autoren stellen mit EVI, dem Empfindlichkeits-Vielfalts-Index, wie sie das Verfahren nach seinen beiden wesentlichen Faktoren genannt haben, eine neue Auswertungsmethode der Flechtenkartierung vor, die sich besonders gut zur Luftgütebestimmung in Nordwestdeutschland eignet, beschreiben das Verfahren und seinen erfolgreichen Test in Westerstede, wo damit sogar die Luftqualitätsunterschiede zwischen den Zufahrtsstraßen und der verkehrberuhigten Innenstadt deutlich werden. Dem Wunsch, durch weitere Kartierungen die Datengrundlage über die Luftverschmutzung im Nordwesten zu vergrößern und als Basis für Maßnahmen zum Umweltschutz zu verwenden, kann man sich nur von Herzen anschließen.

Den 2. Preis des Wettbewerbs erhielten Christina Kronenberg, Marielouise Sander und Kim Tappe für ihre Untersuchung "Die jährliche Invasion der "blauen Giftzwerge" – Algenblüten im Banter See". Toxische Wasserblüten, verursacht durch die Vermehrung von Cyanobakterien, auch Blaualgen genannt, führen regelmäßig zu Badeverboten im Sommer. Für die Stadt Wilhelmshaven ist die Ermittlung der Ursachen der Blüte also von großem Interesse. Der Aufsatz referiert den Stand des Wissens zum Banter See, zu den Cyanobakterien und Wasserblüten und beschreibt Materialgewinnung und Untersuchungsmethoden, die zu verstehen, geschweige denn zu vermitteln, ich völlig außer Stande bin. Kontrollierte Wachstumsexperimente sollen Erkenntnisse über die Faktoren liefern, die die Massenvermehrung der Blaualgen günstig beeinflussen. Die Entwicklung der Bakterien wird im Labor in Abhängigkeit zur Salinität, also zum Salzgehalt des Wassers, zur Nährsalzkonzentration, zur Temperatur sowie zu einer Kombination der Parameter Lichtintensität und Temperatur. Aus den Ergebnissen resultieren Handlungsvorschläge. Einen Königsweg aus der Kalamität gibt es aber leider nicht.

Der Band schließt wie immer mit den Berichten. Dem Nachruf Wolfgang Martens’ auf den Ihnen bekannten in diesem Jahr verstorbenen vielfach geehrten Apotheker und Familienforscher Wolfgang Büsing folgen die Jahresberichte des scheidenden Vorsitzenden über den Landesverein und erneut von Wolfgang Martens über die von ihm geleitete Oldenburgische Gesellschaft für Familienkunde und schließlich knappe Schilderungen der zahlreichen Studienfahrten, die die regen Aktivitäten des Landesvereins auch auf diesem Feld dokumentieren.

- Klaus- Peter Müller -